Fäustlinge Muster Generator
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Entwirf dein Fair-Isle-Muster
Fäustlinge Muster Generator
Wolle und Farben wählen, Maße festlegen und ein ausgewogenes nordisches Muster für linke und rechte Fäustlinge erzeugen.
Dein Entwurf
Linker Fäustling
Wähle eine Farbe und klicke oder ziehe anschließend über die Maschen.
Fäustling-Vorschau
- Bündchen
- Daumenbereich
- Abnahmebereich
Strick-Check
Vom Diagramm zum fertigen Paar
Deine Fäustlinge, Schritt für Schritt
Diese Anleitung gehört zu dem Entwurf, den du oben eingestellt hast: Größe , Motiv . Änderst du oben eine Angabe, werden die Zahlen hier neu berechnet. Lies die Schritte in der Reihenfolge, in der sie stehen. Wenn ein Wort unklar ist, steht die Erklärung in der Wörterkunde direkt darüber. Beide Fäustlinge strickst du gleich. Für den zweiten nimmst du die gespiegelte Strickschrift. Beide Fäustlinge strickst du gleich. Jeder bekommt die Strickschrift seiner eigenen Hand.
Geschätzter Wollbedarf für ein Paar
Schätzung für ein Paar mit etwa 15 % extra Garn. Maschenprobe und Fadenspannung können den Verbrauch ändern.- Hauptfarbe
- Kontrastfarbe
Du strickst in Runden. Das heißt: du strickst im Kreis und hast am Ende keine Naht. Dafür nimmst du ein Nadelspiel aus fünf kurzen Nadeln oder eine Rundnadel mit kurzem Seil. Der Rundenanfang liegt am Handgelenk, genau unter dem Daumen, dort wo Handrücken und Handfläche aufeinandertreffen. Hänge an diese Stelle einen Maschenmarkierer. Dann bleibt das Muster vorn an seinem Platz, und der Daumen sitzt später dort, wo die Hand ihn braucht. Du strickst hin und zurück, wie ein flaches Stück Stoff. Die Strickschrift sagt dir, welche Reihe eine Hinreihe ist und welche eine Rückreihe. Der Daumenzwickel liegt an beiden Seitenrändern. Nach Hand und Spitze schließt du die Seitennaht unterhalb und oberhalb der Daumenöffnung. Nachdem du den Daumen gestrickt hast, schließt du auch seine Naht.
Leg dir bereit: die Nadeln, mit denen du die Maschenprobe triffst, eine Stopfnadel, eine Schere, ein Stück Restwolle in einer dritten Farbe als Hilfsfaden und zwei Maschenmarkierer. Im Text heißt die Hauptfarbe HF und die Kontrastfarbe KF.
Kleine Wörterkunde für den Einstieg
- Maschenprobe
- Ein kleines Probestück. Daran misst du, wie viele Maschen und wie viele Reihen auf 10 cm kommen. Ohne diese Messung wird der Fäustling zu eng oder zu weit.
- Strickschrift
- Das karierte Bild oben. Ein Kästchen ist eine Masche. Die unterste Reihe strickst du zuerst, danach arbeitest du nach oben.
- Fair Isle
- Zwei Farben in derselben Runde oder Reihe. Die Farbe, mit der du gerade nicht strickst, läuft locker auf der Innenseite mit. Dieser mitlaufende Faden heißt Spannfaden.
- Zwickel
- Ein keilförmiges Stück. Durch Zunahmen wird es Runde für Runde breiter. Beim Fäustling entsteht so der Platz für den Daumen.
- Zunahmezeichen
- Der schräge Strich in einem Zwickelkästchen. Er bedeutet: hier kommt eine neue Masche dazu. Am rechten Rand der Schrift ist die Zunahme rechtsgeneigt, am linken Rand linksgeneigt. Der rechte Rand ist beim Stricken in Runden die erste Masche nach dem Rundenanfang.
- Graues Feld
- Dieses Kästchen ist keine Masche. Du überspringst es. Im Zwickel ist die Masche noch nicht da oder schon stillgelegt. In der Spitze ist an dieser Stelle schon abgenommen.
- Hilfsfaden
- Ein Stück Restwolle, auf das du Maschen parkst. Später ziehst du ihn heraus und strickst den Daumen aus diesen Maschen.
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Maschenprobe
Zwei Farben in einer Runde ziehen die Maschen enger zusammen als ein einfarbiges, glatt rechts gestricktes Gewebe. Deshalb strickst du zuerst eine Probe. Den Fäustling fängst du danach an.
Schlage etwa Maschen an. Damit wird die Probe ungefähr 15 cm breit. Stricke sie mindestens 15 cm hoch und schon mit beiden Farben, so wie später im Muster. Arbeite die Probe wie beim Stricken in Runden nur von der Vorderseite. Das geht am einfachsten mit einer Rundnadel. Wende die Arbeit am Reihenende nicht. Schiebe die Maschen nach jeder Reihe zurück zur anderen Nadelspitze. Führe den Arbeitsfaden sehr locker hinter der Probe zurück zum Anfang. Die langen Fäden auf der Rückseite dürfen die Probe nicht zusammenziehen. Wenn die Probe fertig ist, schneidest du diese langen Fäden in der Mitte der Rückseite auf. Lass die Fadenenden lang, damit sich am Rand keine Maschen lösen. Arbeite die Probe wie den späteren flach gestrickten Fäustling: Hinreihen rechts, Rückreihen links. Wasche die Probe so, wie du das fertige Paar waschen wirst, und lass sie flach trocknen. Miss dann in der Mitte, nicht am Rand: Wie viele Maschen liegen auf 10 cm, und wie viele Reihen?
Dein Entwurf rechnet mit auf 10 cm. Liegen auf 10 cm mehr Maschen, als der Entwurf vorgibt, nimm eine dickere Nadel. Liegen weniger Maschen auf 10 cm, nimm eine dünnere Nadel. Das Handmaß oben lässt du so, wie du es eingestellt hast. Mehr zur Probe steht unter Maschenprobe, mehr zum Stricken mit zwei Farben unter Fair Isle stricken.
Bei Shop-Wolle übernimmt die App nur „Maschen / 10 cm“. „Reihen / 10 cm“ misst du selbst an deiner gewaschenen Probe. 32 ist nur ein Startwert. Ersetze ihn durch deine gemessene Reihenzahl.
Bei eigener Wolle misst du Maschen und Reihen selbst. Trage beide Werte oben ein. 32 Reihen sind nur ein Startwert. Ersetze ihn durch deine gemessene Reihenzahl.
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Anschlag und Bündchen
Mit der Hauptfarbe Maschen elastisch anschlagen. Ziehe den Anschlag nicht fest zu, sonst kommt die Hand später nicht durch das Bündchen. Ein Kreuzanschlag oder ein elastischer Maschenanschlag passt gut. Für das Bündchen nimmst du eine Nadel mit , für die Hand eine Nadel mit . Auf der Banderole steht die Nadelstärke . Für das Bündchen nimmst du eine Nadel, die etwa 0,5 mm dünner ist als die Nadel, mit der du die Maschenprobe triffst. Welche Stärke in dieser Spanne die Maschenprobe trifft, misst du an deiner Probe. Die Spanne allein legt das nicht fest. Für das Bündchen nimmst du eine Nadel, die etwa 0,5 mm dünner ist als die Nadel deiner Maschenprobe.
Verteile die Maschen auf vier Nadeln: . Die fünfte Nadel ist die Nadel, mit der du strickst. Bevor du den Kreis schließt, prüfe die Maschen. Alle müssen unverdreht auf den Nadeln liegen, die unteren Bögen zeigen nach unten. Dann schließt du zur Runde. Die erste und die letzte Masche strickst du dabei nicht zusammen, sonst fehlt eine Masche. Den Rundenanfang markierst du.
Die Maschen bleiben auf einer Nadel. Du schließt sie nicht zum Kreis. Markiere die Mitte. Dort treffen Handrücken und Handfläche aufeinander. An den beiden Rändern sitzt später der Daumen.
Jetzt das Bündchen: cm (ca. Runden) im Muster . Bei einem Rippenmuster bleibt eine linke Masche über der linken und eine rechte Masche über der rechten. Das Bündchen soll nachgeben. Ein Bündchen, das kneift, wärmt schlechter als eines, das sich dehnt. Das Bündchen strickst du mit Nadelstärke . Wenn das Bündchen fertig ist, wechselst du für die Hand zu Nadelstärke . In dieser einen Runde nimmst du gleichmäßig verteilt 4 Maschen zu. Das Bündchen strickst du auf der dünneren Nadel. Wenn das Bündchen fertig ist, wechselst du auf die Nadel, mit der du die Maschenprobe getroffen hast. In dieser einen Runde nimmst du gleichmäßig verteilt 4 Maschen zu. Ab dieser Runde hast du Maschen. Runde 1 der Strickschrift beginnt mit genau dieser Maschenzahl. Unter Runde 1 stehen in der Strickschrift die Bündchenrunden. Sie sind mit B gekennzeichnet und zeigen das Bündchenmuster, nicht die Zahl des Anschlags. Die 4 Zunahmen liegen zwischen dem Bündchen und Runde 1. Sie haben keine eigene Reihe in der Schrift. Die Farbe im Kästchen ist die Hauptfarbe oder die Kontrastfarbe, die du gewählt hast. Bei einem Rippenmuster bedeutet ein Punkt im Kästchen eine linke Masche. Ein Kästchen ohne Punkt ist eine rechte Masche. Beim zweifarbigen Bündchen und bei Streifen gilt nur die Farbe, die du im Kästchen siehst.
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Hand und Farbmuster
Ab hier strickst du glatt rechts. Das heißt: jede Masche rechts. Ab hier strickst du glatt rechts. In der Hinreihe strickst du rechts, in der Rückreihe links. Gleichzeitig beginnt die Strickschrift. Sie hat Runden. Daumenzwickel und Spitze sind in diesen Runden schon eingezeichnet. Die Strickschrift zeigt Maschen für den Handrücken. Die übrigen Maschen bleiben einfarbig. Das ist die Handfläche, die innen an der Hand liegt. Die Strickschrift zeigt die ganze Runde. Eine Hälfte ist der Handrücken, die andere Hälfte ist die gemusterte Handfläche.
So liest du die Schrift. Du fängst unten an und arbeitest nach oben, . Die helle oder dunkle Fläche im Kästchen zeigt dir, ob du diese Masche mit der Hauptfarbe oder der Kontrastfarbe strickst. Beide Knäuel bleiben die ganze Zeit in der Arbeit. Du wechselst nur die Farbe, mit der du die nächste Masche strickst.
Die Farbe, mit der du gerade nicht strickst, läuft locker auf der Innenseite mit. Das ist der Spannfaden. Wird er länger als 4 bis 5 Maschen, fängst du ihn auf der Innenseite einmal mit der Arbeitsfarbe ein. Die beiden Garne sollen sich dabei nicht dauerhaft miteinander verdrehen. Ziehst du den Spannfaden zu fest, wird der Fäustling steif. Lässt du ihn zu locker, entstehen Schlaufen auf der Innenseite. Halte die Spannung vom Bündchen ins Muster möglichst gleich. Sonst wird der Handrücken enger als das Handgelenk.
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Daumenzwickel
Der Daumenzwickel sitzt an der Seite der Hand, genau am Rundenanfang unter dem Daumen. Die Strickschrift ist flach gezeichnet. Deshalb siehst du denselben Zwickel zweimal: eine Hälfte ganz links außen und eine Hälfte ganz rechts außen. Beim Stricken in Runden liegen diese beiden Außenkanten direkt nebeneinander. Die Kante zum Handteil bleibt gerade. Die neuen Maschen wachsen von dieser geraden Kante zur Mitte hin, also zum Rundenanfang. Dort treffen die beiden Zunahmelinien aufeinander. Der Daumenzwickel sitzt an der Seite der Hand unter dem Daumen. Weil du den Fäustling flach strickst, liegt eine Hälfte des Zwickels am linken Rand und die andere Hälfte am rechten Rand. Beim Stricken bleiben diese beiden Hälften getrennt. Erst wenn du die Seitennaht schließt, liegen sie nebeneinander und bilden gemeinsam den Daumenzwickel. Die Kanten zum Handteil bleiben gerade.
Von Runde bis Runde nimmst du nur in den Runden zu, in denen die Strickschrift einen schrägen Strich zeigt. Direkt nach dem Rundenanfang nimmst du 1 Masche rechtsgeneigt zu. Direkt vor dem Rundenanfang nimmst du 1 Masche linksgeneigt zu. Rechtsgeneigt heißt: den Querfaden von hinten auf die linke Nadel heben und rechts stricken. Linksgeneigt heißt: den Querfaden von vorn auf die linke Nadel heben und rechts verschränkt stricken. In der Schrift steht der rechtsgeneigte Strich am rechten Rand. Der linksgeneigte Strich steht am linken Rand. Von Reihe bis Reihe nimmst du nur in den Reihen zu, in denen die Strickschrift einen schrägen Strich zeigt. An jedem markierten Rand kommt 1 Masche dazu. In einer Hinreihe arbeitest du die Zunahmen rechts: Für eine rechtsgeneigte Zunahme hebst du den Querfaden von hinten auf die linke Nadel und strickst ihn rechts. Für eine linksgeneigte Zunahme hebst du ihn von vorn auf die linke Nadel und strickst ihn rechts verschränkt. In einer Rückreihe arbeitest du die Zunahmen links: Rechtsgeneigt hebst du den Querfaden von hinten auf die linke Nadel und strickst ihn links. Linksgeneigt hebst du ihn von vorn auf die linke Nadel und strickst ihn links verschränkt. Rechts und links beziehen sich immer auf die sichtbare Vorderseite. Der Abstand ist fest. Zuerst nimmst du in jeder 2. Runde zu, und zwar -mal. In jeder dieser Runden kommen 2 Maschen dazu, eine auf jeder Seite. Danach nimmst du noch zweimal zu, jeweils in der 4. folgenden Runde. Die Abstände stehen in der Strickschrift. Jeder schräge Strich ist eine neue Masche auf dieser Seite. Auf jeder Seite kommen insgesamt Maschen dazu. Die Hand hat dann zusammen mit beiden Zwickelhälften Maschen. Graue Kästchen im Zwickel sind keine Masche. Vor der Zunahme ist die Masche noch nicht da. Ab der Runde, in der du die Maschen stilllegst, sind diese Maschen nicht mehr in der Strickschrift der Hand eingezeichnet.
In Runde nimmst du die Zwickelmaschen aus der Arbeit. Sie liegen direkt vor und direkt nach dem Rundenanfang. Die ersten Maschen der Runde, also direkt nach dem Markierer, lässt du ungestrickt auf der Nadel. Danach strickst du glatt rechts weiter, bis nur noch Maschen vor dem Markierer übrig sind. Diese letzten Maschen und die ersten Maschen legst du zusammen auf einen Hilfsfaden. In Reihe nimmst du die Zwickelmaschen an beiden Seitenrändern aus der Arbeit. Lege am Anfang der Reihe die ersten Maschen ungestrickt auf einen Hilfsfaden. Arbeite die Reihe im Grundmuster weiter, bis am anderen Rand noch Maschen übrig sind. Lege auch diese Maschen ungestrickt auf denselben Hilfsfaden. Zusammen sind das Zwickelmaschen. Mit den übrigen Maschen strickst du in Runden weiter. strickst du in Reihen weiter. Die stillgelegten Maschen strickst du jetzt nicht mit.
Bevor du die Maschen stilllegst, zieh den Fäustling über die Hand. Der Zwickel soll bis zur Daumengabel reichen, also bis in die Ecke zwischen Daumen und Zeigefinger. Reicht er noch nicht so weit, strickst du 1 bis 2 Runden ohne Zunahme weiter und legst die Maschen erst dann still. Die Anprobe ist hier zuverlässiger als die Rechnung.
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Spitze abnehmen
Die Spitze beginnt in Runde . In jeder Abnahmerunde strickst du dieselbe Folge zweimal, einmal für jede Hälfte der Hand. Die Folge ist: 1 Masche, dann 2 Maschen rechts zusammenstricken, dann Maschen, dann 2 Maschen linksgeneigt zusammenstricken. Die einzelne Masche am Anfang jeder Hälfte ist die Seitenmasche. Sie läuft bis zur Spitze durch und wird nicht mit abgenommen. Rechtsgeneigt heißt: 2 Maschen rechts zusammenstricken. Linksgeneigt heißt: 1 Masche wie zum Rechtsstricken abheben, 1 Masche rechts stricken und die abgehobene Masche darüberziehen. In jeder Abnahmerunde werden es 4 Maschen weniger: an jeder der beiden Seiten jeweils 2 Maschen.
Die Spitze hat Runden. Du nimmst nicht in jeder dieser Runden ab. Zuerst kommt eine Abnahmerunde, dann eine Runde ohne Abnahme, dann noch eine Abnahmerunde und noch eine Runde ohne Abnahme. Danach nimmst du in jeder Runde ab, soweit die Spitze noch weitergeht. Wie oft du wirklich abnimmst, sagt die Zahl: insgesamt -mal.
Fällt eine Abnahme auf eine Rückreihe, strickst du die Seitenmasche links. Die rechtsgeneigte Abnahme strickst du dann als 2 Maschen links verschränkt zusammen. Die linksgeneigte Abnahme strickst du als 2 Maschen links zusammen. So neigen sich die Abnahmen auf der Vorderseite genauso wie in den Hinreihen.
Graue Felder in der Spitze bedeuten: hier ist keine Masche mehr, weil schon abgenommen wurde. Dieses Kästchen überspringst du. Sind nur noch Maschen übrig, schneidest du den Faden ab. Mit der Stopfnadel fädelst du ihn durch alle restlichen Maschen, ziehst fest zu und vernähst das Ende auf der Innenseite.
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Daumen stricken
Schließe zuerst die Seitennaht unterhalb und oberhalb der Daumenöffnung. Die stillgelegten Zwickelmaschen bleiben frei. Verwende dafür die Handnadel mit . Nimm Nimm die stillgelegten Zwickelmaschen wieder auf die Nadeln. Aus dem Loch am Daumenansatz strickst du 4 Maschen heraus, damit dort kein Loch bleibt. Zusammen sind das Maschen.
Den Daumen strickst du in Runden glatt rechts, bis er die Daumenkuppe erreicht. Den Daumen strickst du in Reihen glatt rechts, bis er die Daumenkuppe erreicht: Hinreihen rechts, Rückreihen links. Bei deinem Handmaß sind das etwa cm (ca. Runden). Danach nimmst du in drei Runden nacheinander ab. In der ersten Abnahmerunde wiederholst du: 2 Maschen rechts zusammenstricken, 2 Maschen rechts. Danach arbeitest du drei Abnahmereihen nacheinander. Auf einer Hinreihe strickst du die Maschen rechts und 2 Maschen rechts zusammen. Auf einer Rückreihe strickst du die Maschen links und 2 Maschen links zusammen. In der ersten Abnahmereihe wiederholst du: 2 Maschen zusammenstricken, 2 Maschen im Grundmuster. Danach bleiben Maschen. In der zweiten Abnahmerunde wiederholst du: 2 Maschen rechts zusammenstricken, 1 Masche rechts. In der zweiten Abnahmereihe wiederholst du: 2 Maschen zusammenstricken, 1 Masche im Grundmuster. Danach bleiben Maschen. In der dritten Abnahmerunde wiederholst du: 2 Maschen rechts zusammenstricken, 1 Masche rechts. In der dritten Abnahmereihe wiederholst du: 2 Maschen zusammenstricken, 1 Masche im Grundmuster. Danach bleiben Maschen. Geht die Wiederholung am Ende einer Runde nicht auf, strickst du von den übrigen Maschen 2 Maschen rechts zusammen und den Rest rechts. Bleibt nur noch 1 Masche, strickst du sie rechts. Geht die Wiederholung am Ende einer Reihe nicht auf, strickst du von den übrigen Maschen 2 Maschen zusammen und den Rest im Grundmuster. Bleibt nur noch 1 Masche, strickst du sie im Grundmuster. Zum Schluss fädelst du den Faden durch die restlichen Maschen und ziehst fest zu. Danach nähst du die Naht am Daumen zu.
Den zweiten Fäustling strickst du genauso, mit der gespiegelten Strickschrift. Den anderen Fäustling strickst du genauso, mit der Strickschrift für diese Hand. Der Zwickel sitzt bei beiden am Rundenanfang an der Seite. Der Zwickel liegt bei beiden an der Seitennaht unter dem Daumen.
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Fertigstellung
Alle Fäden nähst du auf der Innenseite mit der Stopfnadel fest und schneidest sie ab. Ein kleines Loch am Daumenansatz kannst du mit einem Fadenende noch etwas zusammenziehen.
Danach legst du die Fäustlinge in ein lauwarmes Bad. Drücke sie vorsichtig aus, wringe sie nicht, rolle sie in ein Handtuch und lass sie liegend trocknen. Während sie noch feucht sind, ziehst du sie in Form: die Kuppen rund, das Bündchen gerade. Nach dem Trocknen legt sich das Muster glatt.